Schnellender Finger (Tendovaginitis stenosans)

Was ist die Ursache für eine Tendovaginitis stenosans?

Es kommt zu einer Einengung der Sehnenscheiden bzw. des Ringbandes im Bereich der Beugesehnen über der Mittelhand.

Welche Beschwerden hat man bei einem schnellenden Finger?

Initial bestehen meist Schmerzen im Bereich der Mittelhand. Weiters kann es im Verlauf der Erkrankung zu Blockierungen und typischen Schnappphänomenen beim Fingerbeugen kommen.

Wie therapiert man eine Tendovaginitis stenosans?

Eine Infiltration mit einer entzündungshemmenden Substanz kann auch mittelfristig eine Verbesserung bringen. Sollte dies längerfristig keine Beschwerdefreiheit ergeben, ist eine operative Sanierung notwendig. Es wird mit einem kleinen Schnitt in lokaler Betäubung das einengende Sehnenstück durchtrennt und damit die Sehne wieder freigegeben.

Wie sieht die Nachbehandlung aus?

Schonung bis zur Wundheilung. Nahtentfernung nach 2 Wochen. In seltenen Fällen muss eine spezielle Bewegungstherapie verordnet werden. 

Die wichtigsten Fakten

OP Dauer

15 Minuten

Arbeit

nach 2 Tagen bis 3 Wochen (je nach Belastung)

Anästhesie

Nervenblockade oder Vollnarkose

Sport

nach 3 Wochen

Aufenthalt

Stationär: 3 Tage
Tagesklinik: 1 Tag

Kontrollen

Nahtentfernung - nach 2 Wochen
Klinische Kontrolle - nach 6 Wochen

Reha

nicht notwendig 

Endresultat

nach 4 Wochen bis 8 Wochen

Belastung

Schonung für 2 Wochen

Vor der OP

4 Wochen vor OP - Anästhesie Begutachtung
1 Tag vor OP - stationäre Aufnahme

Physiotherapie

möglich

Nach der OP

Wunde Trocken halten
auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, lokale Kühlung, um etwaige Schwellungen zu reduzieren

 

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